Vorurteile – schnell entkräftet  

„Ich höre ja noch ganz gut. Ich warte lieber noch ein bisschen?“

Der Hörsinn ist wie ein Muskel. Benutzt man ihn nicht, verkümmert er. Stellen Sie sich vor Sie haben sich den Arm gebrochen. Nach mehreren Wochen Ruhigstellen wird der Gips entfernt. Und oh Schreck: Ihr Arm ist ganz dünn geworden – die Muskulatur ist geschwächt und hat sich zurück gebildet. Mit dem Hören ist es ähnlich: Wer das Gehör nicht mehr ausreichend mit Reizen versorgt, lässt es verkümmern. Die Schallverarbeitung im Gehirn wird teilweise eingestellt – die Verbindungen zwischen den Nervenzellen zerfallen. Je schneller der Hörverlust ausgeglichen wird, umso bessere Ergebnisse lassen sich erzielen und umso schneller gewinnen Sie wieder mehr Lebensqualität!

„Ein Hörgerät pfeift immer schrecklich?“

Eine häufige Ursache für eine Rückkopplung (Pfeifen) ist der teilweise oder vollständige Verschluss des Gehörganges mit Ohrenschmalz. Dies lässt sich durch einen Besuch beim HNO-Arzt leicht beheben. Eine andere Ursache kann sein, dass das Ohrstück nicht mehr richtig sitzt, weil sich die Form des Ohres im Laufe des Lebens verändert. Dann wird ein neuer Abdruck genommen und ein neues Ohrstück für Sie gefertigt. Durch regelmäßige Kontrolle beim Hörgeräteakustiker, kann dieses Problem leicht vermieden werden. Wir bieten unseren Kunden kostenlos regelmäßige Kontrollen, auch wenn Sie Ihr Hörgerät nicht bei uns erworben haben. 

 

"Hörgeräte sind groß und auffällig!"

Das ist falsch! Hörsysteme sind Mini-Computer und haben mit großen, fleischfarbenen Geräten von Früher nichts mehr gemein. Sie sind nahezu unsichtbar und können farblich dem Haar oder dem Brillenbügel angepasst werden. Wer möchte bekommt aber auch ein peppiges Schmuckstück in seiner Lieblingsfarbe. 

„Auch mit einem Hörgerät verstehe ich nicht immer alles.“

Grundvoraussetzung für eine gelungene Hörgeräteversorgung ist, dass das Hörgerät täglich getragen wird und die Hörgeräteeinstellung regelmäßig überprüft werden muss.  Auch hier gilt: Je früher eine Hörgeräteversorgung erfolgt, umso besser ist das zu erzielende Ergebnis! Am Anfang steht aber immer eine Eingewöhnungszeit, die individuell unterschiedlich lang sein kann. In vielen Fällen ist ein Hörtraining ratsam, um die verlorengegangene Gehirnaktivität wieder zu stimulieren und neue Nervenverbindungen zuknüpfen. Durch gezieltes Hörtraining können Sie noch mehr aus Ihren Hörsystemen heraus holen. Und dann gilt das Motto: Üben, üben, üben... 

 

„Die Nebengeräusche sind immer so laut und die Sprache verstehe ich trotzdem nicht.“

Häufig wird bei der Hörgeräteanpassung das persönliche Umfeld und die individuellen Hörziele nicht ausreichend berücksichtigt. Oft haben die Ohren auch nicht genug Zeit, sich an die neuen Höreindrücke zu gewöhnen. Oder die Hörentwöhnung ist bereits so weit fortgeschritten, dass durch ein Hörtraining erst einmal neue Nervenverknüpfungen erstellt werden müssen.

 

Deshalb nehmen wir uns Zeit für Sie:

Nach ausführlicher Hörbedarfsanalyse und audiometrischer Messung werden Sie Schritt für Schritt wieder an ein angenehmes Hören herangeführt. Ihr persönliches Empfinden und das individuelle Tempo Ihrer Gewöhnung steht dabei für uns im Mittelpunkt.

 

„Hörgeräte sind sehr teuer!“

Hörgeräte gibt es in unterschiedlichen technischen Ausstattungen und somit auch verschiedenen Preisklassen. Vom einfachen Basisgerät – ohne privaten Eigenanteil - bis zum hochwertigen Premium-Hörsystem mit allem nur erdenklichen Komfort. Es ist also für jeden Geldbeutel was dabei. 

 

HörSysteme Olsberg bietet Ihnen die Möglichkeit, unterschiedliche Gerätetechniken miteinander zu vergleichen. Sie selbst entscheiden, welches Hörsystem am Ende das Beste für Sie ist.

 

Kontakt:

Ruhrstraße 6

59939 Olsberg

 

Tel.: 02962-977 86 68

Fax: 02962-977 86 69  

 

info@hoersysteme-olsberg.de 

 

Öffnungszeiten:

Mo-Fr      9.00 - 12.30 Uhr  

             14.30 - 18.00 Uhr